Okt 23 2008

Pressemitteilung zu Studiengebühren

Teurer als Bildung: Keine Bildung

Freie und gute Bildung als Standortvorteil

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Studiengebühren schrecken ab und die Uni Potsdam hat so viele Studenten wie nie zuvor: gebührenfreie Hochschulen locken junge Menschen an.

Die LUST fordert daher die Bildungsverantwortlichen in Brandenburg auf, die Qualität des Studiums zu erhöhen und die Einführung von Studiengebühren auszuschließen. Denn ein gutes Studium ist ein Standortfaktor und lockt qualifizierte junge Menschen an.

Deutschland ist ein rohstoffarmes Land, sein einziger Rohstoff sind seine Menschen, das gilt insbesondere für Brandenburg. Die Liste Unabhängiger Studenten (LUST) fordert daher die Landesregierung auf, sich gegen Studiengebühren auszusprechen und ausreichende Mittel für ein gutes Studium bereitzustellen. Denn ein gutes und gebührenfreies Studium ist ein positiver Standortfaktor. Das beweisen auch jüngste Zahlen und Studien: Der «Projektbericht» des Hochschul-Informations-Systems (HIS) zeigte, dass Studiengebühren Abiturienten vom Studium abschrecken. Die Studie wurde vom CDU-geführten Bundesministerium für Bildung in Auftrag gegeben und die Ergebnisse sollen schon seit Anfang August bekannt aber bisher nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden sein.

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Okt 21 2008

Studiengebühren schrecken junge Menschen ab

So lautet der Titel eines jüngst erschienenen Artikels bei Spiegel online. Damit bestätigt sich, was die meisten von uns sich auch ohne empirische Beweise längst gedacht haben: Studiengebühren führen zu einer weiteren Abnahme der Studentenzahlen sowie zu sozialer Selektion und damit zur Verschwendung von Bildungsressourcen.

Dass eine solche Situation im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung von Bildung und Wissen in unserer Gesellschaft nicht hinnehmbar ist, liegt auf der Hand. Wir fordern deshalb die Landesregierung auf, an der Gebührenfreiheit des Hochschulstudiums festzuhalten und die Ausfinanzierung der Hochschulen auf anderem Wege sicherzustellen.

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Auszüge aus dem Artikel bei Spiegel online:

„Wegen Studiengebühren machen deutlich mehr Abiturienten als bisher angenommen ein großen Bogen um die Hochschulen. Das zeigt eine Studie, die offenbar seit Wochen von Bildungsministerin Schavan unter Verschluss gehalten wird – und neuen Streit kurz vor dem Bildungsgipfel entfacht.

Hamburg/Berlin – Das Ergebnis der Studie scheint dem Bundesbildungsministerium nicht zu gefallen. Eine Untersuchung über Studiengebühren wird der Nachrichtenagentur dpa zufolge im Hause von Ministerin Annette Schavan (CDU) seit Wochen unter Verschluss gehalten – die zentrale Zahl der Studie: Im Abiturienten-Jahrgang 2006 haben wegen der neuen Gebühren bis zu 18.000 junge Menschen kein Studium aufgenommen.

(…)”

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