Jul 16 2009

Mehr Demokratie – durch weniger Meinungsfreiheit?

LUST protestiert gegen Methoden der AStA-Listen

Wahlplakate des Gegners abreißen oder überkleben – ein beliebtes Spielchen der sogenannten linken Listen an der Uni Potsdam. Die Liste unabhängiger Studenten (LUST) protestiert gegen diese Wahlkampfmethoden und erinnert die sogenannten Linken an Rosa Luxemburg.

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Vom 14. Juli bis 16. Juli ist Wahlkampf an der Uni Potsdam, Studenten wählen in dieser Zeit ihre Vertreter für das Studierendendenparlament. (StuPa) Das StuPa bestimmt schließlich den neuen Allgemeinen Studierenden Ausschuss, den AStA. Es stellen also diejenigen den AStA, welche eine Mehrheit im StuPa haben.

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Und um diese Mehrheit wird gekämpft – von den so genannten Linken oft unfair. Wie jedes Jahr so wurden auch in diesem Wahlkampf wieder Plakate derjenigen Listen überklebt, die in der Opposition sitzen. Wie die Grüne Alternative Liste (GAL) und die LUST.

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Immer wieder kritisierten GAL und LUST den AStA für Pornokauf von Geldern der Studierendenschaft, Mittelverschwendung und Jobvergabe an die eigenen Leute. Die Reaktion war selten Fehlereinräumen, oft Schweigen, Ignoranz oder auch mal Drohen mit dem Anwalt.

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Fotos zeigen, dass die Listen, welche den AStA unterstützen, die Plakate der Opposition gezielt überkleben. Rechts und links ist oft viel Platz für das eigene Poster, aber das wäre wohl zu fair. So wurden die Plakate der GAL an allen drei Campi entweder abgerissen oder von Plakaten der Jusos, der Liste Proll, der Shine UP oder des angeblich linken Listenbündnisses BEAT überklebt bzw. übersprüht.

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Welche eine Heuchelei.

Diese selbsterklärten Linken fordern mehr Demokratie an der Universität agieren selbst aber undemokratisch. Zur Demokratie gehören auch immer die andere Meinung und der politische Gegner. Alles andere ist Diktatur.

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Die LUST fordert: Hört auf mit der Heuchelei und wenn ihr links und nicht link sein wollt, dann orientiert euch nicht an Methoden linker Diktatoren sondern an Rosa Luxemburg: „Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden.“

Warum kommt ihr nicht allein darauf?

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