Sep
18
2008
Mehr Rechte bei Linken
Der Topf für Studienprojekte ist leer, schreibt der AStA. Trotzdem genehmigt er daraus weiter Gelder, am liebsten für seine Klientel. Für die und seine eigenen Referenten gibt es sogar Unterstützung, die anderen verweigert wirf. Und einen Freifahrtschein für ganz Deutschland.
„Der Topf ist leer.“, schreibt Janis Klusmann vom Allgemeinen Studierendenausschuss. Der AStA-Referent meint damit den Finanztopf für Studierendenprojekte und begründet damit, warum die Vertreter der Studenten Projekte ihrer Kommilitonen nicht unterstützen könnten. Doch obwohl dieser Topf angeblich überbucht ist, genehmigen er und seine Kollegen neue Projekte:
- knapp 4500 Euro zur Förderung eines Frauenmusik-Projekts
- knapp 1600 Euro an eine Bandförderung für Konzerte
- 500 Euro für eine Tagung in Henningsdorf
- 300 Euro an ein Berliner Fest für Emanzipation
- 380 Euro für einen Swing-Veranstaltung mit Live Musik
- 710 Euro für ein Konzert im NIL Studentenkeller
„Leer oder nicht leer?“ fragt Jakob Kwidzinski von der Liste unabhängiger Studenten. Der Jura-Student sitzt im Studierendenparlament und fordert vom AStA Kontinuität im Verhalten. „Entweder ist ein Topf noch gefüllt, dann können Projekte unterstützt werden, oder er ist leer, dann nicht.“
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Sep
15
2008
Der Laster-AStA
Massive Satzungsverstöße der scheidenden Studentenvertretung
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Quasi-Geheime Sitzungen, verschleppte Protokollveröffentlichungen von Sitzungen des StuPa und des AStA – damit verstoßen Vertreter der Links-Koalition und des alten AStA gegen die Satzung. Die LUST fordert den neuen AStA zu mehr Transparenz auf.
Am 2. September wurde der Allgemeine Studierendenausschuss gewählt. Kurz zuvor hatte sich der Vorgänger-AStA noch einmal massive Verstöße gegen die selbst gegebene Satzung geleistet. Denn in den vergangenen sechs Wochen traf sich der alte AStA zu mehreren Sitzungen, vergab Gelder ohne diese Treffen anzukündigen oder die Protokolle in der vorgeschriebenen Frist zu veröffentlichen.
Auch die Protokolle des Studierendenparlaments fallen unter die Regelung; und auch diese wurden die letzten beide Male nicht in der vorgeschriebenen Frist bekannt gemacht. Das verantwortliche Präsidium wird dominiert von Vertretern der Jusos und der so genannten offenen linken liste, die sich alles andere als offen gebiert.
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Sep
13
2008
Wo der AStA sich befindet, ist hinlänglich bekannt. Aber wann, das bleibt ein großes Geheimnis…
Bisher wurden die Termine von AStA-Sitzungen in der vorlesungsfreien Zeit rechtzeitig im Voraus auf der Homepage des AStA angekündigt. So können Antragsteller persönlich vorstellig werden und Parlamentarier oder Studenten einer Sitzung beiwohnen. So hatte es denn auch dieser AStA vor…
Doch seit Wochen finden sich auf der Seit des AStA keine solchen Terminankündigungen. Obwohl die Sitzungen – außer in Personalangelegenheiten – öffentlich sein müssen, finden sie daher nur im kleinen Kreis der AStA-Referenten und der wenigen Eingeweihten statt – von Öffentlichkeit keine Spur. Die LUST kritisiert diese Intranspararenz und fordert den AStA auf, die Sitzungstermine rechtzeitig auf der Homepage anzukündigen, so das Interessierte diese besuchen und Antragsteller ihre Anliegen persönlich vortragen können.
Sep
08
2008
Erstmal mehr Geld für sich
Die LUST wünscht Studenten viel Glück mit dem neuen AStA
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Am 2. September wurde kurz vor Mitternacht der neue Allgemeine Studierendenausschuss der Uni Potsdam gewählt. Doch der neue Asta, der vor der Geisterstunde noch bestätigt wurde, welch Geistes Kind ist er?
Von 19 bis 32 Jahren reicht die Altersspanne, von neu bis zur dritten Amtszeit reicht Erfahrung, von drei bis zu 19 Semestern reicht die Studiendauer der neuen AStA-Referenten, vom Willen zur Ökologie bis zur Forderung nach Hubschrauberlandeplätzen reichen die Versprechungen der Wahlprogramme.
Wie im vergangen Jahr verzeichneten die angeblichen Linken wieder herbe Wahlverluste. So hatte die selbsternannte offene linke liste (oll) in den vergangenen Jahren zunächst noch neun, später fünf Mandate im Studierendenparlament und stürzte in diesem Jahr auf drei ab. „Schade, dass die neue Koalition den Wählertrend ignoriert und stattdessen mit scheinbaren Spaßlisten Machterhalt betreibt.“ bedauert Laureen Lee von der LUST und ergänzt: „Einiges grenzt schon sehr hart an Täuschung der Wähler.“
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